Sicherheitshinweise

Einreisebestimmungen

Bulgarien Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Die Beantragung eines Visums ist in keinem Fall erforderlich. Einreise mit anderen Dokumenten ist jedoch nicht möglich.

 

Kinder bis zu 16 Jahren benötigen einen Kinderausweis oder Reisepass, ein Eintrag in einem Pass der Eltern reicht nicht aus. Inhaber von Reisedokumenten für andere Staatsangehörige benötigen jedoch auch für kurze Aufenthalte in Bulgarien ein Visum.

 

Alle Reisedokumente (Personalausweis, Reisepässe, Kinderausweise) müssen mindestens bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein, bestenfalls noch drei Monate nach Einreise. Wer länger als drei Monate in Bulgarien bleiben möchte, benötigt eine Daueraufenthaltserlaubnis von der zuständigen bulgarischen Ausländerbehörde. Seit 2006 ist es jedoch für EU-Bürger nicht mehr nötig, bei der Einreise den geplanten Aufenthaltsort in Bulgarien anzugeben.

 

Die Einreise-Pauschale muss seit dem 01.01.2005 nicht mehr geleistet werden. Jedoch muss für die Benutzung der Landstraßen und Autobahnen eine Vignette erworben werden. Vignetten sind an allen Grenzübergängen erhältlich und müssen rechts unten in die Frontscheibe geklebt werden. Eine Jahresvignette kostet für Pkw, Pkw mit Campinganhänger und Kleinbussen mit bis zu 8 Sitzplätzen 34 Euro, eine Monatsvignette 13 Euro und eine Wochenvignette 5 Euro. Für Kleinbusse mit mehr Sitzplätzen liegt die Gebühr entsprechend bei 256 Euro, 87 Euro und 33 Euro. Eine Tagesvignette kostet 10 Euro.

 

Allgemeine Reiseinformationen

Das Reisen nach Bulgarien ist sowohl auf dem Flugzeug als auch über den Landweg oder Seeweg möglich.

 

Wer Bulgarien im Rahmen einer Pauschalreise besucht, muss genauso damit rechnen, Opfer einer Straftat zu werden wie in jedem anderen Urlaubsgebiet in Europa. Wer mit dem eigenen Pkw nach Bulgarien fahren, geht hingegen ein Risiko ein: Kfz-Diebstähle sind zahlreich. Gerade neuwertige Pkw aus westeuropäischer Produktion und mit ausländischen Zulassungskennzeichen sind bevorzugte Ziele von Diebstählen. Von Fahrten in der Dunkelheit oder vom Übernachten im Auto wird daher ausdrücklich gewarnt. Zudem muss von Anfang November bis Ende Februar zu jeder Tageszeit mit Abblendlicht gefahren werden. Was die Mobilität im Lande betrifft, gibt ist es seit dem EU-Beitritt Bulgariens für jedes in einem EU-Land zugelassenes Auto keinerlei Beschränkungen.

 

Eine starke Sicherheitsgefährdung besteht für Camper - dies gilt insbesondere für "wildes" Zelten. Darüber hinaus sind Fälle bekannt geworden, in denen Ausländer Opfer polizeilicher Schikanen geworden sind. So sind etwa Geldstrafen nie an den Verkehrspolizisten direkt zu zahlen, falls man jedoch dazu aufgefordert werden sollte, rät das bulgarische Innenministerium sich die Kennnummer des Polizisten an der Uniform und dessen Namen zu notieren.

 

 

Quelle: Auswärtiges Amt

 

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