Pirin Gebirge

Bergsee im Pirin

Der Pirin ist der zweithöchste Gebirgszug in Bulgarien, er hat eine größere Zahl von Gipfeln, die über die 2000 m hoch sind als das Rila-Gebirge und ist unzugänglicher. Die höchste Erhebung ist der Vihren mit 2914 m. Der Pirin zieht sich durch den Südwestteil von Bulgarien zwischen den Flüssen Mesta und Struma sowie Predela und Parilska. Sein nördlicher Teil ist ein richtiges Paradies für Bergsteiger. Es gibt mehr als 130 Bergseen im Pirin. Im Winter drohen allerdings Lawinen.

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Bergsee im Pirin

 

Das Gebirge ist bekannt für seine Mineralquellen, die schon in der Antike zu Kuren genutzt werden und bis auf den heutigen Tag nichts von ihrem Ruf eingebüßt haben. Einige von ihnen findet man in Sandanski, Dobrinischte, Banya und Marikostenovo. Auch dieses Gebirge zeichnet sich durch eine große Vielfalt von Flora und Fauna aus. In der unteren Vegetationszone wachsen vorwiegend Buchen und Fichten, darüber herrschen Fichtenwälder vor.

 

Der Vasilaski See.

Der Pirin ist auch bekannt für seine reichlich vorhanden und vielgestaltigen Blumen wie Pfingstrose, gelbe Butterblume, Frühlingsenzian, Vergißmeinnicht, Mohnblume und Krokus, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. Rund 15 Pflanzen sind im Pirin endemisch. Ein Symbol des Pirin ist das Edelweiß, daß in den Monaten Juli und August nur im alpinen Teil des nördlichen Pirin wächst.

 

Auch die Tierwelt zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus - man findet Hirsch, Wildschweine, Eichhörnchen, Marder, Vipern, Eidechsen, Falken, Adler, Milane, Wachteln, Rebhühner, Fasane und viele andere. In den zahlreichen Seen und Flüssen sind reichlich Fische vorhanden.

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